Krautreporter – Crowdfunding

Das Internet ist kostenlos. Jawoll. So war es, so ist es und so wird es immer bleiben! Sollen die sich doch über Werbung finanzieren. Das klappt doch gut.

So oder so ähnlich ist wahrscheinlich der Gedankengang in meinem Unterbewusstsein. Und doch ist meine Informationsbeschaffung mittlerweile, weil kein Lust auf geistigen Dünnpfiff, meist auf tagesschau.de, detektor.fm und den einen oder anderen Blog beschränkt. Gestern ploppte zum ersten Mal Krautreporter mir bewusst in meiner Twittertimeline auf. Und heute häufte sich der Begriff so oft und dann auch noch bei detektor.fm, eyesaiditbefor.de und bei Stefan Niggemeier, dass ich mir das Ganze mal angeguckt habe.

Es geht um eine Crowdfundingaktion für eine neue Nachrichtenseite, die sich komplett aus Mitgliederbeiträgen speißt. Das sind 60 Euro im Jahr bzw. 5 Euro im Monat pro Person. Das mag auf den ersten Blick für das Internet viel klingen, aber beim zweiten Blick ist es vollkommen in Ordnung, weil es keine Werbung geben wird. Das wird vor allem in Hinblick auf die Diskussion um Clickbait a la Heftig, Buzzfeed und Co. spannend. Also keine Klickhascherei mit seltsamen Überschriften, sondern Journalismus, der was auf sich hält. Nach einige Jahren Campusradio, einem Ausflug zum öffentlich rechtlichen Rundfunk und meiner Verbundenheit zum Journalismus von detektor.fm, kommt nun also ein für mich tolles Projekt um die Ecke, welches sich lohnt zu unterstützen. Also auf auf. Wir können damit die Zukunft gestalten. Nicht nur die des Journalismus, sondern auch die des Internets (ja, ich mag Pathos und der Satz musste so).

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